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El Dorado Oasis: A Gay Couple Homestead | Ein Männerpaar im Yucca Valley

El Dorado Oasis: A Gay Couple Homestead | Ein Männerpaar im Yucca Valley

Nach unserem Aufenthalt in Big Bear Lake war es Zeit für die Wüste. Doch nicht irgendeine Wüste – sondern ein Ort, der sich sofort wie ein Zuhause anfühlte. Ein paar Tage zuvor waren wir noch zwischen Pinien und Herbstfarben unterwegs gewesen, doch jetzt öffnete sich vor uns diese weite, stille Landschaft des High Deserts. Und dieses Mal wartete nicht einfach eine Unterkunft auf uns, sondern das Ferienhaus unserer Freunde Kit Williamson und John Halbach. In dieser Gay-Couple-Bewertung nehmen wir dich mit ins Yucca Valley, stellen dir Kit und Johns El Dorado Oasis näher und geben dir Tipps zur LGBTQ+-Community im High Desert ganz in der Nähe des Joshua Tree Nationalparks.

Nude photo of a couple of men hand in hand in Yucca Valley
Nackt und Hand in Hand die Wüste Kaliforniens genießen im Yucca Valley © Coupleofmen.com

Das El Dorado Oasis Yucca Valley hat uns vom ersten Moment an mit seiner ruhigen Lage und liebevollen Einrichtung überrascht.

Mitten im Yucca Valley, nur eine knappe Stunde von Palm Springs entfernt, haben sich Kit und John 2021 ein kleines Mid-Century-Anwesen gekauft. Ein Haus, das sie mit viel Liebe und ihrem ganz eigenen Sinn für Stil renoviert haben: klare Linien, warmes Holz, gezielte Farbakzente, Kunst aus der queeren Community und diese entspannte, bodenständige Eleganz, die so gut zur Wüste passt. Draußen ein Hot Tub, ein kleiner Pool, eine Outdoor-Badewanne, Sitzplätze für jede Tageszeit und drei Hängematten, die zwischen den Joshua Trees gespannt sind. Nach Sonnenuntergang glitzert der Himmel, als hätte jemand tausend winzige Lampen in die Wüste gehängt. Wir wollten eigentlich nicht mehr weg. In unserer El Dorado Oasis Gay Bewertung zeigen wir dir, warum.

KLM LGBTQ+ freundliche Partnerfluggesellschaft von Couple of Men © Coupleofmen.com

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Aufenthalt im El Dorado Oasis eine ehrliche Gay Bewertung

Mit all den Fotostopps und in gemütlichem Tempo dauerte unsere Fahrt von Big Bear Lake weniger als zwei Stunden. Für den letzten Abschnitt der Reise verließen wir die gut ausgebaute Wüstenstraße und folgten einer sandigen, staubigen Gravel Road. Langsam rollten wir durch ein ruhiges Siedlungsgebiet, in dem auch das Haus unserer Freunde irgendwo stand. Vorbei an kleinen, liebevoll gepflegten Wüstenhäuschen, exzentrischen Gartenanlagen und weitläufigen Feldern voller Joshua Trees, die in der Nachmittagssonne schimmerten.

Wir hielten Ausschau nach einem knallroten Ford Jeep – dem Erkennungszeichen, das uns zu Kit und Johns Desert Home führen sollte. Ein paar Joshua Trees später entdeckte Daan als Erster den markanten Vintage-Jeep. In diesem Moment wussten wir: Wir waren angekommen. Das Tor stand offen, und wir konnten bis direkt vor die Eingangstür des unscheinbaren, in der Landschaft ruhenden Hauses fahren. Karl drehte den Autoschlüssel, ließ sich im Sitz zurückfallen und atmete tief durch. „Geschafft! Ich freue mich auf ein paar Tage Ruhe, Sonne, Wärme – und dich, mein Schatz.“ Neben ihm war Daan bereits voller Vorfreude dabei, Kabel und Rucksäcke zusammenzupacken, damit wir das Haus endlich betreten konnten.

Photo hot spot: The red jeep by Ford © Coupleofmen.com
Fotomotiv: Der rote Jeep von Ford © Coupleofmen.com

Ankommen in einer Wüstenoase der Ruhe

John hatte uns zuvor den Türcode und alle wichtigen Hinweise per E‑Mail geschickt – „genau so, wie wir es mit allen Gästen machen“. Die Tür öffnete sich problemlos. Und dann standen wir mitten in dieser hellen, freundlichen Designwohnung, die wir bisher nur von Fotos kannten. Eine große, bestens ausgestattete Küche mit Sitzecke am Fenster, zwei Schlafzimmern, zwei Badezimmern mit Duschen sowie einem weitläufigen, lichtdurchfluteten Wohnzimmer.

Breakfast in the well designed and fully equipped kitchen © Coupleofmen.com
Breakfast in the well-designed and fully equipped kitchen © Coupleofmen.com

„In welchem Zimmer willst du schlafen?“, rief Daan. „Mir egal – beide haben Zugang zur Terrasse auf der Rückseite“, antwortete Karl. Also trafen wir uns dort, ohne es abzusprechen. Hand in Hand liefen wir hinaus, vorbei am Hot Tub, zum kleinen blauen Pool mit Blick in die offene Weite. „Was für eine Aussicht.“ Wir küssten uns – glücklich, sicher und gesund an einer gay-friendly Unterkunft im Yucca Valley angekommen zu sein, die sich sofort wie eine kleine Oase mitten in der Wüste anfühlte: offen, sicher und selbstverständlich queerfreundlich.

Einleben mit Pasta und Fototour

Nachdem wir das Auto entladen und uns in der Wohnung eingerichtet hatten, machte sich Daan sofort an seine Lieblingsbeschäftigung: Pasta kochen. Wir hatten unterwegs alles eingekauft, was wir für fünf Tage in der Wüste benötigten. Während der Duft von frischem Knoblauch und Tomaten die Küche erfüllte, nahm sich Karl die Kamera und begann, die Wohnung im Detail zu erkunden. Im Wohnzimmer, gleich neben dem Schallplattenspieler und einer kleinen Sammlung von Orville Peck-Vinyls, entdeckte er einen gerahmten Artikel aus der Los Angeles Times.

Ein großes Feature über Kit und John, ihre Entscheidung, ihr Leben in L.A. gegen ein Desert Homestead einzutauschen, und die queere Community, die in Yucca Valley und Joshua Tree sichtbar wächst. Karl las sich fest, während draußen die Sonne langsam tiefer sank, und die Worte im Artikel klangen wie ein Echo der Geschichten, die uns Kit und John über die letzten Jahre hinweg erzählt hatten. Es war faszinierend, wie viel von ihrem Leben und ihrer Arbeit sich in diesem Haus widerspiegelte: die Mischung aus Mid-Century Modern und Desert Boho, der queere Cowboy-Spirit, die kleinen Sammlerstücke aus ihren Projekten, die subtilen Designentscheidungen, die aus einem Haus ein Zuhause machen. Vieles davon kannten wir schon – aus Gesprächen, aus gemeinsamen Reisen, aus ihrer Serie EastSiders, aus langen Abenden in Amsterdam. Und doch fühlte es sich hier in der Wüste noch näher, noch echter an.

What a view our of the bedroom window in the morning © Coupleofmen.com
Was für eine Aussicht… aus dem Schlafzimmerfenster am Morgen © Coupleofmen.com

Entspannte Tage: Schlafen, Whirlpool, Hängematte, Sternegucken

Die Tage vergingen wie im Flug. Zwischen unseren Ausflügen in den Joshua-Tree Nationalpark lagen diese herrlich ruhigen Stunden im El Dorado Oasis, in denen wir einfach nur die Natur und das Nichtstun genießen konnten. Unsere Lieblingsbeschäftigung? Nackt im Hot Tub sitzen, nach dem Frühstück und vor einem Mittagsschläfchen in den Hängematten sowie zum Sonnenuntergang oder spät in der Nacht, wenn der Himmel mit Tausenden von Sternen über uns glitzerte. Es fühlte sich an wie ein eigenes kleines Ritual, das wir täglich wiederholten.

Sunset Joshua Tree Park from a hot tub © Coupleofmen.com
Sonnenuntergang über dem Joshua Tree Park von unserem Whirlpool aus © Coupleofmen.com

Für eine erfrischende Abkühlung sorgte der kleine, runde, blaue Pool, perfekt für diese warmen Desert Days. Abends kochten wir fast immer selbst, ließen den Tag langsam ausklingen und fielen nach nächtlichem Sternegucken in die unglaublich komfortablen Betten. Es war eine echte Wüstenoase – und wir hatten das Glück, sie genau so genießen zu können, wie wir es als schwules Paar auf Reisen am liebsten erleben: frei, sicher und ganz nach unserem eigenen Tempo.

Refreshing skinny dip in the pool at El Dorado Oasis in Gay Yucca Valley © Coupleofmen.com
Erfrischender Badespaß nackt im Pool der El Dorado Oasis im Gay Yucca Valley © Coupleofmen.com

Dieser Moment – die Pasta, die fast fertig war, die warmen Farben der Einrichtung, der Blick auf den Zeitungsartikel – führte ganz natürlich zur nächsten Geschichte: Wie aus einer ersten Begegnung in Amsterdam eine Freundschaft wurde, die uns Jahre später genau an diesen Ort in Kalifornien führte, um unsere Bewertung des El Dorado Oasis auf unserem Gay Couple Travel Blog zu schreiben. Doch dazu gleich mehr.

Kit & John – Schwule Schauspielerfreunde aus Los Angeles

Kit Williamson und John Halbach begleiten unseren Weg schon seit vielen Jahren – lange bevor sie sich dafür entschieden, ihr Leben in Los Angeles hinter sich zu lassen und ein Stück queeres Pioniergefühl mit in die Wüste zu nehmen. Dass wir einmal in ihrem Wüstenhaus übernachten würden, umgeben von Joshua Trees und dieser unendlichen Weite, hätten wir damals natürlich noch nicht gedacht. Zum einen, weil die beiden damals noch in der Großstadt zu Hause waren. Bevor sie 2021 ihr Mid‑Century‑Anwesen im Yucca Valley kauften, lebten die beiden also in Silver Lake. Kit schrieb und spielte in der queeren Kultserie EastSiders während John als Produzent und im digitalen LGBTQ‑Medienbereich bei Queerty arbeitete. Als die Pandemie ihren Alltag auf ein einziges Zimmer in Los Angeles zusammenschrumpfen ließ, wuchs die Sehnsucht nach Raum, nach Licht, nach der Möglichkeit, wieder frei zu atmen. Sie erzählten uns, wie sie damals oft nebeneinander arbeiteten – Kit schrieb Drehbücher im Bett, John suchte Ruhe zum Produzieren – und wie es ihnen eines Tages klar wurde, dass sie etwas verändern mussten.

Two couple of men and friends: Kit & John and Karl & Daan © Coupleofmen.com Gay El Dorado Oasis Yucca Valley
Zwei Männerpaare und Freunde: Kit & John und Karl & Daan © Coupleofmen.com

Cowboyleben in der Wüste – queer und frei

Ihre Entscheidung, aufs Land zu ziehen, fiel nicht aus einer romantischen Laune heraus. Der Immobilienmarkt in L.A. war gnadenlos und viele Objekte waren aus finanzieller Sicht einfach unerreichbar geworden. Gleichzeitig spürten sie, dass die Wüste nicht nur Entfernung bedeutete, sondern auch eine Chance: eine neue Perspektive, eine neue Community, ein Zuhause, das sie aktiv und frei gestalten konnten.

El Dorado Oasis: A place to arrive, a place to stay © Coupleofmen.com
Unsere El Dorado Oasis Gay Bewertung © Coupleofmen.com

Als sie das Haus schließlich fanden – zwei Schlafzimmer, viel Glas, fünf Acres Land (ca. 2 Hektar) voller Joshua Trees – begannen sie, aus einem bestehenden Desert-Homestead einen Ort zu gestalten, der so viel von ihnen erzählt und zugleich den Geist des Yucca Valleys bewahren würde. Sie renovierten die Bäder, gestalteten Outdoor‑Bereiche, bauten kleine Rückzugsorte, hängten Kunst aus queeren Projekten auf und formten diesen unverwechselbaren Stil, den sie selbst scherzhaft „Midcentury Modern meets bohemian cowboy“ nennen. Ein Haus, das in jeder Ecke atmet, dass hier zwei Menschen leben, die Kreativität und Wärme leben und mit in die Wüste bringen.

LA Times article: "Joshua Tree Welcomes its Growing Gay Community" © Coupleofmen.com
Artikel in der LA Times: “Joshua Tree Welcomes its Growing Gay Community” © Coupleofmen.com

„We Came In and Made It Gay“

Dass sie ihr Zuhause bewusst „gay“ machen wollten, erzählen sie mit einem Lächeln. Aber dahinter steckt auch etwas Größeres: Sichtbarkeit. Offenheit. Ein queerer Blick auf das Leben im High Desert, das heute immer sichtbarer und diverser wird. Sie erzählten uns, wie sehr sich die Community hier verändert hat – wie heute Pride-Flags in den Fenstern hängen, wie Nachbar:innen einander kennenlernen, wie neue queere Treffpunkte entstehen. Und wie sie selbst zum ersten Mal das Gefühl hatten, mehr mit Menschen auf einer einzelnen Dirt Road in Yucca Valley ins Gespräch zu kommen als in all ihren Jahren in Silver Lake. Wie man nicht nur auf den Fotos erkennen kann, sind Kit und John nicht nur Gastgeber. Sie sind Freunde, deren Lebensweg uns inspiriert – ehrlich, warmherzig, mutig in ihren Entscheidungen. Ihr Haus hat diese besondere Energie, die nur entsteht, wenn jemand seine ganze Persönlichkeit in einen Ort hineinschenkt. Und genau das ist es, was unseren Aufenthalt dort zu etwas gemacht hat, das weit über ein paar ruhige Tage in der Wüste hinausgegangen ist.

Wie wir uns kennenlernten – Wie alles begann in Amsterdam

Unsere Geschichte mit Kit und John beginnt weit weg von der Wüste – mitten in Amsterdam. Daan war damals schon seit einer ganz Weile ein Fan der Serie EastSiders und folgte den beiden Schauspielern auf Instagram. Als er sah, dass sie eine Europareise planten, inklusive eines Stopps in Amsterdam, machte er das, was er am besten konnte: Kontakt über Social Media aufzunehmen. Ohne großes Zögern, ohne Erwartungen, eher aus einem spontanen Gefühl heraus. Ein paar Tage später hatten wir eine Verabredung. Daan, der stolze Amsterdamer, wollte ihnen seine Stadt so zeigen, wie wir sie lieben. Also trafen wir uns zu einer privaten Bootstour durch die Grachten, auch da, wo 2026 der World Pride stattfinden soll.

Karl and Daan on a boat trip together with Kit Williamson and John Halbach | Rent Canal Boat Amsterdam Boats4rent © CoupleofMen.com
Das erste Mal, als Karl & Daan und Kit & John sich im Juni 2017 trafen © CoupleofMen.com

Hier entstand auch unser erstes gemeinsames Foto auf einem Boot auf der Amstel. Danach gingen wir noch gemeinsam essen und spazierten durch die Stadt, bis die Nacht sich über die Dächer legte. Es war eine dieser Begegnungen, bei denen die Zeit einfach verschwindet. Wir redeten, lachten, erzählten von unseren Reisen, unseren Projekten, unseren Träumen. Und irgendwann merkten wir, dass wir nicht mehr in der Rolle von „Fans“, „Schauspielern“ oder „Bloggern“ steckten, sondern in etwas viel Echtem: einer neuen Freundschaft. Seit diesem Abend sind wir in Kontakt geblieben. Immer wieder schrieben wir uns und sahen uns bei unseren Reisen nach Kalifornien in L.A. und an verschiedenen Orten, die ihre eigene Bedeutung erlangten. Und dieses Mal – Jahre nach dieser ersten Bootstour – klappte es endlich, dass wir in ihrer Wüstenunterkunft übernachten konnten und unsere El Dorado Oasis Gay Bewertung zu verfassen. Ein Moment, der sich anfühlte wie ein Kreis, der sich schließt. – A Friendship That Started in Amsterdam.

Here we are all together: Matt Skallerud, John Halbach, Kit Williamson, Barb Snelgrove and Karl & Daan from Couple of Men | Whistler Pride 2018 Gay Ski Week © Darnell Collins
Wiedersehen mit John Halbach, Kit Williamson und unserer lieben Freundin Barb Snelgrove beim Whistler Pride 2018

LGBTQ+ im Yucca Valley – Das können Reisende erwarten

Was wir vor unserer Reise nicht erwartet hatten: dass uns im Yucca Valley eine so lebendige queere Community begegnen würde. Schon beim ersten Durchfahren der kleinen Hauptstraße merkten wir, dass sich hier viel bewegt – Pride-Flaggen in Fenstern, sichtbare queere Treffpunkte, kleine Läden und Cafés, in denen Regenbogenfarben nicht nur Deko sind, sondern Teil des Alltags. Hier im Yucca Valley hatten sich in kurzer Zeit zahlreiche queere Businesses angesiedelt. Diese wachsende LGBTQ+ High Desert Community ist in den Straßen, Läden und Gesprächen deutlich spürbar.

Alien Robot Museum – Queer businesses in Joshua Tree © Coupleofmen.com Gay El Dorado Oasis Yucca Valley
Alien-Roboter Museum – Queer Business in Joshua Tree © Coupleofmen.com

Viele der queeren Menschen hier stammen ursprünglich aus Palm Springs, Los Angeles oder anderen Teilen Kaliforniens. Einige suchten mehr Ruhe, andere mehr Raum, wieder andere wollten einfach etwas Neues schaffen – und so ist über die letzten Jahre eine stille, aber kraftvolle LGBTQ+-Präsenz im High Desert entstanden. Auch in Joshua Tree selbst haben wir eine Reihe queerer Businesses entdeckt, die Teil dieser kreativen Szene geworden sind.

The Beauty Bubble – Queer businesses in Joshua Tree © Coupleofmen.com Gay El Dorado Oasis Yucca Valley
The Beauty Bubble – Queer Business in Joshua Tree © Coupleofmen.com

Vom Riesen-Cowboy & Sterneküche

Dazu gehören Orte, die man in dieser Form vielleicht nicht in einer Wüstenstadt erwarten würde. The Station, ein kultig-kreativer Concept-Store, wird von einem Gay Couple geführt und ist längst mehr als ein Shop – es ist ein Treffpunkt, ein Fotomotiv, ein Ort, an dem man Geschichten austauscht. Das vielfach empfohlene, queer geführte Restaurant La Copine (bitte vor Ort immer aktuelle Öffnungszeiten prüfen) steht ebenso für diese neue Generation von Desert Creatives wie das von einem lesbischen Paar betriebene Café Frontier. Einige davon müssen wir auf einer zukünftigen Reise für unsere El Dorado Oasis Gay Couple Bewertung genauer unter die Lupe nehmen.

La Copine – Queer businesses in Joshua Tree © Coupleofmen.com
La Copine – Queer Businesses in Joshua Tree © Coupleofmen.com

Dazu gehören Orte, die man in dieser Form vielleicht nicht in einer Wüstenstadt erwarten würde. The Station, ein kultig-kreativer Concept-Store, wird von einem Gay Couple geführt und ist längst mehr als ein Shop – es ist ein Treffpunkt, ein Fotomotiv, ein Ort, an dem man Geschichten austauscht. Das vielfach empfohlene, queer geführte Restaurant La Copine (bitte vor Ort immer aktuelle Öffnungszeiten prüfen) steht ebenso für diese neue Generation von Desert Creatives wie das von einem lesbischen Paar betriebene Café Frontier.

It's naked lesbian day – Queer businesses in Joshua Tree © Coupleofmen.com Gay El Dorado Oasis Yucca Valley
It’s naked lesbian day – Queer Business in Joshua Tree © Coupleofmen.com

Diese Vielfalt macht Yucca Valley zu einem Ort, der nicht nur für Naturliebhaber:innen interessant ist, sondern auch für queere Reisende, die nach Authentizität suchen – nach echten Begegnungen, nach Orten, die nicht nur touristisch poliert sind, sondern organisch gewachsen. Mehr zu diesen Locations – und ein eigener Guide zu queeren Orten in Joshua Tree und im High Desert – folgen in zukünftigen Artikeln bei Couple of Men. Wir haben so viele schöne Begegnungen erlebt, dass ein kurzer Abschnitt hier bei Weitem nicht ausreichen würde.

Big Josh and his admirers Karl & Daan in Joshua Tree © Coupleofmen.com Gay El Dorado Oasis Yucca Valley
Big Josh an der The Station und seine Fans Karl & Daan in Joshua Tree © Coupleofmen.com

Joshua Tree Nationalpark – Tipps für deinen Besuch

Joshua Tree National Park liegt nur eine kurze Fahrt vom El Dorado Oasis entfernt – nah genug, um spontan für ein paar Stunden durch die markanten Felsformationen zu fahren, aber gleichzeitig groß und vielseitig genug, um sich in seiner Weite vollkommen zu verlieren. Der Park ist über 3.000 Quadratkilometer groß und verbindet zwei unterschiedliche Wüstensysteme: die Colorado Desert im Süden und die höher gelegene Mojave Desert im Norden, wo die ikonischen Joshua Trees wachsen, die dem Park ihren Namen geben. Für alle, die erstmals hier sind, gehören einige grundlegende Joshua Tree Tipps unbedingt dazu.

A Couple of Men at Joshua Tree Park, California © Coupleofmen.com
Ein Männerpaar auf Reisen im Joshua Tree Park in California © Coupleofmen.com

Der Preis für ein Parkticket pro Fahrzeug beträgt aktuell rund 30 US-Dollar und gewährt den Zugang für sieben Tage. Bereits die Fahrt durch den Park ist ein Erlebnis: riesige Felsblöcke, sanfte Hügel, weite Ebenen und diese besonderen, skurril wirkenden Joshua Trees, die im Sonnenlicht fast wie märchenhafte Gestalten wirken. Auch bei unserem Besuch hatten wir das Gefühl, dass sich die Landschaft ständig verändert – mal karg, mal fast surreal, mal warm und einladend.

Exploring rock formations at Joshua Tree National Park © Coupleofmen.com
Erkundung der Felsformationen im Joshua-Tree-Nationalpark © Coupleofmen.com

Unsere eigenen Highlights haben wir in den vergangenen Jahren überall im Park gesammelt: die Aussicht bei Keys View, wo sich bei klarer Sicht das Coachella Valley bis hin zum Salton Sea öffnet; der Cholla Cactus Garden, der besonders im Morgen- oder Abendlicht wirkt, als würde er von innen heraus glühen; und die massiven Felsformationen rund um Hidden Valley, die zu kleinen Wanderungen einladen. Für einen entspannten Tag im Park empfehlen wir, genug Wasser mitzunehmen, früh zu starten und sich sowohl einen Aussichtspunkt als auch eine Wanderung vorzunehmen.

Gay Couple Photo in front of a huge Joshua Tree at JT Park © Coupleofmen.com
Foto eines schwulen Paares vor einem riesigen Joshua-Baum im JT Park © Coupleofmen.com

Joshua Tree ist kein Park, den man „abarbeitet“ – er ist ein Ort, den man langsam auf sich wirken lässt. Genau deshalb möchten wir später einen eigenen, ausführlichen Guide zu unseren liebsten Spots, Wanderungen und Fotoecken veröffentlichen. Dieser Abschnitt ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was du in den kommenden Wochen auf Couple of Men erwarten kannst.

Warum sich das El Dorado Oasis in Yucca Valley wie ein Gay Zuhause anfühlte

Wenn wir heute an unsere Tage im El Dorado Oasis zurückdenken, ist es weniger ein einzelner Moment, der uns im Gedächtnis geblieben ist – vielmehr ist es dieses warme Grundgefühl, das sich wie ein leiser Puls durch jeden Tag gezogen hat.

Die Weite der Wüste, die Ruhe zwischen den Joshua Trees, das sanfte Licht am Morgen, die Sterne in der Nacht. Und mittendrin ein Zuhause, das sich nicht nur nach einer Unterkunft, sondern nach einem Ort anfühlte, an dem wir als Männerpaar auf Reisen ganz wir selbst sein konnten.

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Nude photo of a gay couple of men hand in hand in Yucca Valley © Coupleofmen.com

Vielleicht lag es an der Handschrift von Kit und John, die in jedem Raum spürbar und erkennbar war. Vielleicht daran, dass wir uns frei (auch nackt) bewegen konnten, ohne beobachtet zu werden oder uns verstellen zu müssen. Vielleicht lag es aber auch an der Mischung aus Design, Natur und dieser queer gelebten Selbstverständlichkeit, die wir so oft in unseren Reisen suchen. Wahrscheinlich war es alles zusammen, dieser queere Wüstenmix und mittendrin das Gay El Dorado Oasis in Yucca Valley, ein sicherer, stiller Rückzugsort im Süden Kaliforniens. Ein Platz, der uns daran erinnert hat, wie gut es ist, zu entschleunigen und sich ganz bewusst Zeit füreinander zu nehmen.

Für unsere eigene Gay-Travel-California-Desert-Erfahrung war das El Dorado Oasis ein Ort, der uns tief berührt hat. Und genau deshalb werden wir zurückkommen. Nicht nur wegen der Sonnenuntergänge, der Hängematten oder des Hot Tubs. Sondern wegen dieses Gefühls, angekommen zu sein – bei uns, bei der Natur, bei Freund:innen, die ein Stück ihres Lebens mit uns teilen. Das El Dorado Oasis hat uns gezeigt, wie sich wahre Gastfreundschaft anfühlt. Und dafür sind wir dankbar.

Continue Your LGBTQ+ Friendly Road Trip Through Southern California

Wenn du deinen eigenen Roadtrip durch Südkalifornien planst, findest du auf unserer Website zahlreiche Tipps zu LGBTQ+-freundlichen Destinationen, Wanderungen, Unterkünften und Gay-Events. Interessiert an queeren Outdoor-Erlebnissen, Ski Weeks oder weiteren Naturdestinationen? Dann stöbere in unseren Guides und schreib uns eine direkte Nachricht für persönliche Empfehlungen. Oder folge uns ganz einfach auf FacebookThreadsTikTokYouTube und Instagram. Wir freuen uns auf dich! Karl & Daan.

Wichtiger Hinweis: Unsere Gay-Reise ins Yucca Valley wurde in enger Zusammenarbeit mit KLM Royal Dutch Airlines, Visit California und Kit & John ermöglicht. Trotzdem basieren unsere Meinungen und Texte wie immer vollständig auf unseren persönlichen Erfahrungen. Alle Fotos und Videos in diesem Artikel haben wir selbst aufgenommen.