In Berlin mit dem Pride-Flug von KLM zu landen, in eine Stadt zu kommen, die wir beide in- und auswendig kennen, und auf dem Truck von TUI Cruises unter der heißen Julisonne zu tanzen. Leider war das noch nicht alles, was wir über unseren CSD Berlin Trip berichten müssen. Denn es muss auch bedauerlicherweise daran erinnert werden, dass wir Hand in Hand genau an dem Teil des Tiergartens standen, der nur neunzig Minuten später Schlagzeilen machen würde. Aber das war ganz sicher nicht die Geschichte, die wir erzählen wollten, als wir unsere Flüge für unsere Reise nach Berlin für Couple of Men geplant haben. Aber lasst uns euch zeigen, wie wir die Berlin Pride 2026 erlebt haben: ein Wochenende voller Freude, Sichtbarkeit, Protest und des Terroranschlags.
– in Zusammenarbeit mit TUI Cruises –

Unser CSD Berlin 2026 Wochenende
Der CSD Berlin 2026 war die dritte Pride unseres Sommers. Für einen von uns war es auch ein Nachhausekommen. Wir schreiben diesen Blogartikel ein paar Wochen nach unserer Reise. Deshalb solltet ihr vorab wissen, dass dieser Artikel nicht nur ein freudiger Tagebucheintrag sein wird, sondern auch eine gewisse Schwere mit sich bringt, die das Wochenende selbst bis zum Samstagabend noch nicht hatte. Was mit Sonnenschein, einem Truck voller queerer Freund:innen und einer Stadt begann, die wir lieben und in der wir uns sicher fühlen, endete mit einem schrecklichen Angriff auf unsere Community. Dieser Artikel soll aber in erster Instanz vom Wochenende selbst handeln: vom Flug, vom Wiedersehen mit Berlin, von der Parade, vom Truck und von den Stunden, in denen wir auf der Straße für Gleichberechtigung demonstriert haben.
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Anreise zum CSD Berlin 2026: KLM Pride-Flug & NH Collection Berlin Mitte
Wir sind mit dem speziellen Pride-Flug von KLM von Amsterdam nach Berlin geflogen, ein kurzer Trip mit dem KLM Cityhopper, der schon vor der Landung zu einer kleinen CSD-Feier für sich wurde. Pride-Flaggen, ein Regenbogenbanner und eine komplette Crew aus LGBTQ+ Flugbegleiter:innen und Pilot:innen brachten uns sicher an unser Ziel. Nach unserer Ankunft am BER Berlin Brandenburg Airport hatten wir sogar die Gelegenheit, im Cockpit zu sitzen und auf dem Flughafengelände vor dem Flugzeug ein Gruppenfoto zu machen. So aufregend!
Mehr dazu gibt es in unserem Artikel über den KLM Pride Flight 2026!

Gut zu wissen: Von Berlin aus ist man mit dem Flugzeug in nur knapp einer Stunde in Amsterdam. Das macht den CSD Berlin zu einem einfachen Wochenendtrip, wenn ihr in den Niederlanden lebt oder aus dem Ausland zu Besuch seid. Nur einer der Gründe, warum so viele niederländische und deutsche Paare daraus einen gemeinsamen Pride-Wochenendtrip machen. Denn die Pride in Amsterdam findet nur eine Woche später statt.
Wir haben im NH Collection Berlin Mitte direkt am Checkpoint Charlie eingecheckt, nicht weit vom Tiergarten und vom Potsdamer Platz entfernt und in der Nähe des Startpunkts der Demo-Strecke, wo wir auf den Truck von TUI Cruises aufgestiegen sind. Unser Unterkunfts-Tipp für ein Pride-Wochenende, an dem ihr ohnehin zwei Tage am Stück auf den Beinen seid.
Kurzinfos zum CSD Berlin 2026:
- 48. CSD Berlin, am Samstag, 25. Juli 2026
- Erstes Jahr, in dem er als zweitägiges Pride-Wochenende organisiert wurde
- Motto: “Haltung ist hot”.
- Die Demonstration startete in der Leipziger Straße und führte über den Potsdamer Platz, Schöneberg und den Tiergarten bis zur Siegessäule
- Festivalgelände: Im Tiergarten zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor

Berlin, die Stadt, die Karl für Amsterdam verlassen hat
Karl lebte und studierte viele Jahre lang in Berlin, bevor er Daan überhaupt kennenlernte. Lange bevor es Couple of Men gab, war diese Stadt sein Zuhause: die Straßen, die Sprache und die Version seiner selbst, die hier erwachsen wurde. Dann lernten wir uns in einer dieser unvergesslichen Nächte in der “Hauptstadt der Partys, Events und des Nachtlebens” kennen. Nur wenige Monate später packte er dieses Leben ein und zog nach Amsterdam, um mit der Liebe seines Lebens zusammenzuleben.

Diese Reise, für den CSD in Berlin 2026 nach Berlin zu fliegen, war nie einfach nur eine normale Arbeitsreise für unseren Blog Couple of Men. Es war eine Rückkehr an den Ort, an dem ein großer Teil von Karls Leben stattgefunden hatte, mit dem Mann neben ihm im Flugzeug, für den er Berlin verlassen hatte. Viele Momente dieser Reise trugen genau diese besondere Bedeutung in sich: die Stadt, wie sie heute ist, und die Stadt, wie Karl sie in Erinnerung hat.

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Freitag in Berlin: Zurück zur PiepShow im KitKat
Nach der Landung konnten wir uns noch ein wenig entspannen, bevor eine besondere Verabredung auf dem Plan stand. Wir sollten unsere Freunde Stefan und Seby vor dem KitKat Club wiedersehen, der Techno-Institution mit Darkrooms und dem bekannten Poolbereich, die seit Jahrzehnten Teil von Berlins queerer Klubszene ist. Die Party an diesem Abend war PiepShow, KitKats langjährige queere sex-positive Nacht.
In eigener Sache: Dieser Klub hat für uns eine ganz besondere Bedeutung. Vor über dreizehn Jahren standen wir uns auf genau dieser Party zum ersten Mal gegenüber. Alles, was danach kam, Amsterdam, unser Blog, dieses ganze Leben, das wir zusammen aufgebaut haben, lässt sich auf diese eine Nacht in der PiepShow zurückführen. Wie doch die Zeit vergeht!
Eine Anmerkung zu Fotos: Im KitKat und bei PiepShow gelten drinnen strikte Hausregeln: keine Handys, keine Kameras. Genau das macht diesen besonderen Ort auch für uns zu einem queeren Safe Space. Deshalb können wir auch keine Fotos aus dem Inneren des Klubs mit euch teilen. Allerdings haben wir diesen süßen Snapshot aus der Warteschlange draußen auf der Straße für euch!

Auf dem TUI Cruises Truck beim CSD Berlin 2026
Die Nacht war kurz, doch der CSD sollte erst nach dem Mittagessen für uns beginnen. Wir waren eingeladen, auf dem Truck Nummer 75 von TUI Cruises mitzufahren, einem von über achtzig Trucks, die den diesjährigen Demonstrationsumzug begleiten sollten. Diese Aufstellung zog mehrere hunderttausend Zuschauer:innen entlang der Route nach Berlin. DJane und Berliner Drag-Ikone Nina Queer hielten die Soundanlage und die Stimmung auf dem Truck und entlang der Demo am Laufen.

Wir waren allerdings nicht allein unterwegs. Unsere Freunde Stefan und Seby, der schwule Handballspieler Lucas Krzikalla, das Influencer-Paar Dominic und Jonny sowie die Jungs von Gleichlaut waren mit uns auf dieser Pride-Truck-Tour unterwegs. Zwischen den Songs kamen wir mit Menschen ins Gespräch, die zum ersten Mal bei einer Pride dabei waren, mit langjährigen Berliner Drag-Performer:innen und mit queeren PErsonen, die nach Berlin gekommen waren, um am Berliner CSD teilzunehmen. Jedes einzelne dieser Gespräche hat uns daran erinnert, wofür ein CSD eigentlich da ist.

“Mausi, unpolitisch war gestern.”
Banner auf dem TUI Cruises Truck
Pride ist ein Protest, genauso wie ein Fest der Liebe und Diversität. Beides ist jedes Jahr aufs Neue wahr und wichtig und gehört einfach zusammen. Wir können stolz darauf sein, was wir in den vergangenen Jahrzehnten erreicht haben. Das ermutigt uns auch, unermüdlich weiterzukämpfen und für die Menschenrechte aller auf die Straße zu gehen!


Die Parade begann verspätet, wie das eben so ist, wenn sich achtzig Trucks und mehrere Hunderttausend Menschen gleichzeitig durch die Berliner Innenstadt bewegen wollen. Doch das schien niemanden auf der Straße zu stören. Etwas später, kurz bevor wir an der Nationalgalerie ankamen, stiegen wir vom Truck herunter, um ein Stück mit der Menge mitzulaufen.

Familien, Drag Queens in voller Montur, queere Freundesgruppen aus dem ganzen Land und Allies säumten die gesamte Route. An mehreren Stellen bespritzte die Berliner Feuerwehr die Menge mit Wasserwerfern, nicht zur Kontrolle der Menschenmenge, sondern zur Abkühlung an einem Tag, an dem es fast 30 Grad Celsius heiß wurde. Wir genossen das friedliche und fröhliche Zusammensein auf der Straße. Ein echtes Gefühl des Stolzes, zu dieser farbenfrohen Gemeinschaft dazuzugehören.

Als wir so zusammen auf dem Truck waren, brachte uns das auch dazu, über queere Räume auf dem Land und auf dem Wasser zu sprechen. Wenn dir eine Kreuzfahrt mehr zusagt als Trucks, haben wir einen ausführlichen Artikel über die Rainbow Cruise 2027 mit TUI Cruises geschrieben: fünf Nächte ab Palma de Mallorca auf der Mein Schiff 2 im kommenden September. Wir werden auch dabei sein!
Das Engagement von TUI Cruises für LGBTQ+ Reisende
Den CSD Berlin als eingeladene Gäste auf Truck 75 zusammen mit unseren queeren Freund:innen zu erleben, war wunderbar. Zu wissen, dass es für TUI Cruises mehr als nur ein einmaliger Marketinggag war, machte es noch besonderer. Das können wir mit Gewissheit so sagen, nachdem wir inzwischen schon zweimal an Bord der TUI Cruises „Mein Schiff“-Flotte waren.
Unsere erste Reise führte uns im Januar dieses Jahres auf eine reguläre TUI Cruises „Mein Schiff“-Kreuzfahrt. Obwohl diese Kreuzfahrt kein Pride-Branding hatte, gab es im regulären Bordprogramm ein Rainbow-Treffen, zu dem auch einige Crewmitglieder aus der LGBTQ+-Community kamen. Überdies haben wir uns immer wohlgefühlt, Händchen haltend, ohne dass uns jemand komisch anstarrte. Mehr über diese Reise auf der Mein Schiff 7 rund um die Kanarischen Inseln und Madeira haben wir in unserem ausführlichen Review über TUI Cruises als gay-friendly Kreuzfahrtlinie geteilt.

Zweitens bietet das Unternehmen auch besondere Events mit queerem Fokus an. Zum Beispiel waren wir bei ihrer Pride Cruise „Bunte Horizonte“ auf der Mein Schiff 5 vom 12. bis 19. Juni 2026 dabei, also im Pride Month, mit dem Rainbow Festival Köln als Partner. Über 600 queere Reisende waren auf dieser Tour durch die griechischen Inseln an Bord und genossen ein fantastisches inklusives Bordprogramm. Wir freuen uns jetzt schon darauf, Teil der Rainbow Cruise 2027 zu sein!

Ein weiteres Beispiel für das Engagement der TUI Care Foundation für die LGBTQ+-Community ist ihre Zusammenarbeit mit der IGLTA-Foundation. Sie unterstützen LGBTQ+‑Reiseunternehmende weltweit ebenso wie ihre Gäste. Mit genau diesem Unternehmen waren wir dieses Jahr in Berlin bei der Pride unterwegs. Deshalb fühlte sich ihr Truck beim CSD auch wie ein Teil eines größeren, fortlaufenden Einsatzes für unsere Community an.
Warum der CSD Berlin 2026 wichtig war
Der CSD Berlin war nie nur eine Parade oder ein Fest. Das diesjährige Motto „Haltung ist hot“ machte das deutlich, noch bevor sich auch nur ein Truck in Bewegung setzte.
Deutschland hat, wie ein großer Teil Europas, in den vergangenen Jahren miterleben müssen, wie queere Rechte politisch zum Spielball gemacht werden. Ein CSD (CSD = Christopher Street Day, in Anlehnung an die ersten queeren Proteste in New York 1969) ist dieser eine Tag im Jahr, an dem Hunderttausende Menschen gemeinsam öffentlich sichtbar sind und damit direkt Sichtbarkeit, Sicherheit und gleiche Rechte einfordern.

In diesem Jahr zeigte sich nur wenige Stunden nach dem Ende der Demonstration, wie wichtig das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit und das Verständnis dafür sind, dass queere Rechte ganz einfach Menschenrechte sind.
Die Nacht danach: Was sich in Berlin veränderte
Im Anschluss an die Demonstration liefen wir durch den Tiergarten zurück zum NH Collection, Hand in Hand, vorbei an Menschen, die im Gras picknickten und den Tag langsam ausklingen ließen. Wir aßen in der Nähe des Hotels zu Abend und waren wieder in unserem Zimmer, als uns die ersten beunruhigenden Nachrichten erreichten, zuerst über Social Media, dann über alle TV-Nachrichtenkanäle.
Gegen 22 Uhr sagten die Organisator:innen des Berliner CSD die verbleibenden Veranstaltungen am Brandenburger Tor ab und forderten alle, die noch dort waren, auf, den Bereich ruhig zu verlassen. Den Grund nannten sie nicht, um keine Panik auszulösen. Denn was vorgefallen war, war einfach nur schockierend.
Ein Auto war im Tiergarten in eine Menschenmenge gefahren, nahe der Lennéstraßen-Ausfahrt des Tiergartentunnels, also genau in dem Bereich des Parks, durch den wir ungefähr neunzig Minuten zuvor gelaufen waren. Eine Frau wurde getötet. Neunundzwanzig Menschen wurden verletzt, mehrere davon lebensgefährlich.

Wir werden in diesem Artikel nicht auf die Details dieser Nacht eingehen. Über die neunzig Minuten haben wir ausführlich in einem anderen Blogartikel geschrieben. Was sie mit dem Rest unserer Woche gemacht haben und warum wir trotzdem weiter daran glauben, beim Pride sichtbar zu sein, liest du im Artikel „Brauchen wir Pride immer noch? Unsere Antwort nach dem Anschlag auf den CSD Berlin 2026“.
Sonntag in Berlin: Trauer, Angst und ein Weg zum Denkmal
Die Nacht war kurz. Statt zu schlafen, checkten wir immer wieder die Nachrichten auf unseren Handys, betroffen, traurig und unter Schock, schon lange vor Sonnenaufgang.
Am Sonntag fühlte es sich nicht anders an. Nach dem Frühstück gingen wir direkt zurück in unser Zimmer. Keiner von uns wusste, was wir mit uns anfangen sollten. Es lag ein echtes Gefühl von Ohnmacht und Unsicherheit in der Luft: Der oder die Täter war noch nicht gefasst, und wir wussten wirklich nicht, ob es sicher war, wieder nach draußen zu gehen. In den Nachrichten sahen wir, wie sich eine große Menschenmenge trotz der Warnungen am Brandenburger Tor versammelte.
Spät am Abend beschlossen wir daher trotzdem, noch einen längeren Spaziergang zu machen. Es fühlte sich einfach richtig an, das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen zu besuchen, nur einen kurzen Fußweg von unserem Hotel im Tiergarten entfernt. Auf dem ganzen Weg dorthin fuhren immer wieder Polizeiautos an uns vorbei, aber wir gingen weiter.

Am Denkmal hatten politische Parteien und Politiker:innen bereits Blumensträuße niedergelegt. Mitglieder der Community hatten daneben eigene kleine Protestschilder aufgestellt. Wir fingen an zu weinen. Arm in Arm dort zu stehen und die Nachrichten zu lesen, die die Menschen geschrieben hatten, war einfach überwältigend und emotional.
Später folgten wir einer Gruppe von Menschen, die mit etwas Abstand tiefer in den Tiergarten hineinliefen, in Richtung des Ortes, an dem der Terroranschlag auf den Berlin Pride 2026 verübt worden war. Wir erreichten einen Baum, der beim Anschlag beschädigt und jetzt mit Bannern, Blumen und Kränzen bedeckt worden war. Zwischen den Gefühlen von Wut und Trauer mischte sich noch etwas anderes: die Entschlossenheit, nicht zurückzuweichen, sondern weiterzumachen.
An diesem Abend meldete sich Thomas Coenraadts von der Homomonument Foundation in Amsterdam bei uns. Sie organisierten in Amsterdam ein Gedenken für die Opfer des Terroranschlags auf den Berlin Pride 2026. Und er fragte uns, ob wir schon drei Tage später, am Dienstag, bei der Veranstaltung am Homomonument sprechen würden.
Von Berlin zurück nach Amsterdam
Am Montag, nach dem CSD in Berlin 2026, flogen wir wieder zurück nach Amsterdam. Schon einen Tag später, am Dienstag, den 28. Juli, standen wir beide Hand in Hand auf dem Homomonument in Amsterdam, vor Tausenden Menschen, und taten, worum Thomas uns gebeten hatte. Wir hielten eine Rede über diese besondere Nacht in Berlin und die darauffolgenden Tage. Unsere Worte wurden von der Presse in ganz Amsterdam und den Niederlanden aufgegriffen. Zahlreiche Interviews folgten mit dem besonderen Bezug zum WorldPride in Amsterdam. Lest hier mehr darüber und schaut euch das Video der Rede an:
Brauchen wir Pride immer noch? Unsere Antwort nach dem Anschlag auf den CSD Berlin 2026.

WorldPride Amsterdam 2026: Sichtbar bleiben
Was auf Berlin folgte, war kein Rückzug aus öffentlichen queeren Räumen. Die gesamte LGBTQ+-Community und wir standen gemeinsam für das Gegenteil ein. In den folgenden zwei Wochen bot uns WorldPride Amsterdam zahlreiche Möglichkeiten, bewusst öffentlich sichtbar zu sein, mit der WorldPride Canal Parade und dem WorldPride March als den wichtigsten Veranstaltungen.
- Canal Parade WorldPride Amsterdam 2026: Unsere Highlights der Bootparade am 1. August.
- WorldPride March Amsterdam 2026: Unsere Geschichte nach dem Anschlag in Berlin am 8. August.
Folge den Links, um mehr über diese Tage zu erfahren.

Wichtige Fragen zum CSD Berlin (FAQ)
Berlin bleibt eine der etabliertesten LGBTQ+-freundlichen Städte Europas. Der CSD selbst ist eine sehr gut besuchte und gut organisierte Veranstaltung. Der Anschlag vom 25. Juli 2026 war eine ernste Ausnahme, nicht die Regel. Städte wie Amsterdam haben die Sicherheitsmaßnahmen bei Pride-Veranstaltungen seitdem deutlich erhöht. Doch keine große öffentliche Veranstaltung ist jemals vollkommen risikofrei. Also triff die Vorsichtsmaßnahmen, die sich für dich richtig anfühlen, und lass dich dafür von niemandem verurteilen.
Ja. Das Zuschauen entlang der Strecke und das Mitlaufen sind kostenlos. Die Teilnahme auf einem Truck, wie wir sie mit TUI Cruises erlebt haben, erfordert normalerweise eine Einladung oder eine Partnervereinbarung mit einer der teilnehmenden Organisationen. Ihr könnt euch der Demonstration auch zu Fuß mit Plakaten und Flaggen anschließen. Kommt und seid einfach so dabei, wie ihr seid.
Der CSD Berlin findet jedes Jahr Ende Juli statt. Schaut kurz vor dem Termin auf der offiziellen Berlin-Pride-Website nach der bestätigten Route und dem Zeitplan für 2027.
Was uns vom CSD Berlin Wochenende 2026 bleibt (nicht der Anschlag)
Wir kamen für Pride nach Berlin, für einen Truck, für eine Stadt, die wir beide kennen, und für eine Party, auf der wir uns beide vor dreizehn Jahren zum ersten Mal begegnet sind.
All das stimmt noch immer, und nichts davon wird durch das ausgelöscht, was später in derselben Nacht vorgefallen ist, oder durch den Sonntag, den wir in Angst in unserem Hotelzimmer verbracht haben.
Wir tragen all das gleichzeitig in uns: die Freude dieses Samstagnachmittags, die Tränen vor dem Gedenkort und die Tatsache, dass ein öffentlicher queerer Raum mitten in Berlin sich als nicht sicher für alle Menschen darin erwiesen hat.
Hat euch dieser Artikel gefallen? Wir würden uns freuen, wenn ihr ihn teilt.

Aber wir werden weiterhin sichtbar bleiben und uns für Veränderung einsetzen, für Gleichberechtigung, für das Recht aller Menschen, selbst zu entscheiden, wen sie lieben und wie sie sich selbst identifizieren. Happy Pride euch allen, und gebt uns bitte Bescheid, wenn ihr oder jemand aus eurem Umfeld Hilfe benötigt. Niemand muss das allein durchstehen. Wir sind für euch da!
Lust auf mehr von unseren LGBTQ+-Reisen, queeren Outdoor-Abenteuern, Pride-Reisen oder anderen Bergdestinationen? Dann stöbert in unseren Reiseguides oder schreibt uns, wenn ihr persönliche Tipps sucht. Ihr könnt uns auch auf Facebook, Threads, TikTok, YouTube, Pinterest und Instagram folgen. Wir freuen uns, mit euch in Kontakt zu kommen! Karl & Daan.
Wichtiger Hinweis: Unsere Gay-Reise nach Berlin zur Pride wurde in enger Zusammenarbeit mit KLM Royal Dutch Airlines und TUI Cruises ermöglicht. Dennoch beruhen unsere Meinungen und Texte wie immer vollständig auf unseren eigenen Erfahrungen. Alle Fotos und Videos in diesem Artikel haben wir selbst gemacht.


