Die besten lesbischen Filme 2026 bei den Roze Filmdagen Amsterdam zeigen, wie facettenreich sapphisches Kino heute ist. Zwischen Coming-of-Age-Dramen, politischen Komödien, poetischen Liebesgeschichten und radikal persönlichen Indie-Produktionen reicht das Spektrum von Südkorea über Südafrika bis Frankreich. Die Roze Filmdagen gelten seit Jahrzehnten als einer der wichtigsten Orte für queeres Kino in Europa. Viele der hier gezeigten lesbischen Filme feiern ihre niederländische Premiere oder erhalten durch das Festival erstmals internationale Sichtbarkeit. Unsere kuratierte Liste für Couple of Men konzentriert sich auf die zehn Produktionen der besten lesbischen Filme, die bei den 29. Roze Filmdagen in Amsterdam 2026 besonders herausstechen.

Top 10 der besten lesbischen Filme der Roze Filmdagen 2026
Welche lesbischen Filme prägen 2026? Welche Geschichten bleiben im Gedächtnis, welche Figuren fordern heraus und welche Bilder brennen sich ein? Die Auswahl der Roze Filmdagen liefert darauf spannende Antworten. Auffällig ist wieder die internationale Perspektive: Produktionen aus Belgien, Südkorea, Frankreich, Griechenland, Deutschland, den USA und Südafrika stehen selbstverständlich nebeneinander. Themen wie Selbstfindung, Generationenkonflikte, queere Mutterschaft, wirtschaftlicher Druck oder Aktivismus ziehen sich durch viele dieser Filme.
Das Festival, das ab dem 18. März 2026 zwölf spannende Tage lang im Het Ketelhuis im Westerpark in Amsterdam stattfindet, lädt dich zu einem filmischen Fest ein, bei dem Inklusivität, Repräsentation und künstlerische Brillanz zu einem außergewöhnlichen Erlebnis verschmelzen.
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1. SKIFF – Zwischen Loyalität und Verlangen | Belgien/Niederlande
(2026) – 106 Min – Regie: Cecilia Verheyden
Die 15-jährige Malou fühlt sich in ihrem Leben zunehmend isoliert. Ihre Mutter ist kaum präsent, im Ruderteam wird sie gemobbt. Einzig ihr Bruder Max gibt ihr Halt. Doch als Malou Gefühle für Max’ Freundin Nouria entwickelt, gerät ihr inneres Gleichgewicht ins Wanken. „Skiff“ erzählt sensibel vom Erwachsenwerden, von Loyalität innerhalb der Familie und vom Mut, die eigene Identität zu akzeptieren, auch wenn das Konsequenzen hat. Mehr zum Film hier >
2. MANOK – Generationenkonflikt in Seoul | Südkorea
(2025) – 122 Min – Regie: Lee Yu-jin
Seit zwanzig Jahren führt Manok eine lesbische Bar in Seoul. Doch die jüngere Generation stellt ihre Autorität infrage. Aktivistinnen und Stammgäste kritisieren ihren Stil, während Manok sich nicht respektiert fühlt. Nach einem weiteren Streit zieht sie in das Dorf ihrer Kindheit zurück, wo sie sich nie geoutet hat – und wo ihr Exmann inzwischen Bürgermeister ist. „Manok“ verbindet Humor mit politischer Klarheit und zeigt eine kämpferische Protagonistin, die sich weder von Tradition noch von jüngeren Stimmen ausbremsen lässt. Mehr zum Film hier >
3. NINJA MOTHERF*CKING DESTRUCTION – Freundschaft, Liebe, Verlust | Deutschland
(2025) – 79 Min – Regie: Lotta Schwerk
Über acht Jahre begleitet der Film Leonie auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben. Ihre enge Freundschaft zu Marlene verändert sich, als sie sich in Naomi verliebt. Während sie sich ganz ihrer ersten großen Liebe widmet, merkt sie, wie sehr sie sich isoliert hat. Ein Neuanfang in Brandenburg soll Klarheit schaffen. Ein radikales, persönliches Porträt von Abhängigkeit, Selbstfindung und dem Zerbrechen alter Strukturen. Mehr zum Film hier >
4. AMANTES – Drei Liebesgeschichten, eine Frage | Frankreich
(2025) – 107 Min – Regie: Caroline Fournier
Eine romantische Komödie mit ausschließlich lesbischem Cast. Drei miteinander verflochtene Liebesgeschichten kreisen um Zweifel, Begehren und die Frage: Fliehen oder bleiben? „Amantes“ setzt auf Selbstironie, Tempo und emotionale Offenheit. Eine leichte, zugleich kluge Erzählung über Bindungsangst, Leidenschaft und die Suche nach Verbindlichkeit. Mehr zum Film hier >
5. BEARCAVE – Sommer, Dorf, Aufbruch | Griechenland
(2025) – 127 Min – Regie: Stergios Dinopoulos / Krysianna B. Papadaki
Im griechischen Bergdorf Tirna leben Argyro, eine eigenwillige Bäuerin, und ihre beste Freundin Anneta. Als Anneta schwanger wird und das Dorf verlassen will, fordert Argyro sie zu einem letzten gemeinsamen Abenteuer heraus. Gedreht in poetischen, weichen Bildern, verbindet „Bearcave“ Landschaft, Freundschaft und aufkeimende Romantik zu einem träumerischen Film über Abschied und Selbstbestimmung. Mehr zum Film hier >
6. LA PETITE DERNIÈRE – Zwischen Familie und Identität | Frankreich
(2025) – 106 Min – Regie: Hafsia Herzi
Fatima, 17, wächst in einer französisch-algerischen Familie auf. Als sie beginnt, ihre Anziehung zu Frauen zu erkunden, gerät sie in einen inneren Konflikt zwischen familiärer Loyalität und Selbstverwirklichung. In Paris erlebt sie neue Freiheiten, neue Beziehungen und neue Fragen. Ausgezeichnet unter anderem mit der Queer Palm, ist dieser Film eine feinfühlige Studie über kulturelle Identität, Religion und sexuelle Selbstfindung. Mehr zum Film hier >

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7. RIDE OR DIE – Ein Roadtrip in die Vergangenheit | USA
(2025) – 85 Min – Regie: Josalynn Smith
Paula kehrt in ihre Heimatstadt zurück und trifft auf ihre frühere Highschool-Schwärmerei Sloane. Was damals unausgesprochen blieb, bekommt eine zweite Chance. Gemeinsam brechen sie zu einem Roadtrip quer durch die USA auf. Doch alte Unsicherheiten und neue Konflikte begleiten sie. Ein Film über zweite Chancen, Timing und die Frage, ob Liebe einen Neuanfang verträgt. Mehr zum Film hier >
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8. BLACK BURNS FAST – Identität unter Druck | Südafrika
(2026) – 97 Min – Regie: Sandulela Asanda
Die 17-jährige Luthando erwartet ein gewöhnliches Schuljahr, bis Ayanda auftaucht. Plötzlich steht sie zwischen verschiedenen Rollenbildern und Erwartungen. Während sie versucht, ihre Gefühle zu verstehen, kämpft sie mit Ablehnung in der Schule und in der Familie. „Black Burns Fast“ erzählt von jugendlicher Unsicherheit, Mut und dem Ringen um Zugehörigkeit in einem gesellschaftlichen Umfeld, das wenig Raum für Abweichung lässt. Mehr zum Film hier >
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9. LUCKY, APARTMENT – Liebe unter wirtschaftlichem Druck | Südkorea
(2024) – 96 Min – Regie: Kangyu Garam
Sun-woo und Hee-suh investieren ihr gesamtes Erspartes in eine kleine Wohnung. Als Sun-woo ihren Job verliert und sich verletzt, wächst der Druck auf die Beziehung. Hypothek, Schulden und ein mysteriöser Geruch aus der Nachbarwohnung verstärken die Spannungen. „Lucky, Apartment“ untersucht, wie gesellschaftliche Erwartungen und finanzielle Unsicherheit intime Beziehungen verändern können. Mehr zum Film hier >

Gay Travel Index 2025
The Berlin-based Spartacus informs LGBTQ+ and queer travelers about how gay-friendly a holiday destination is according to several ranking factors and criteria.
Which country ranks first? Where is it safe to travel to as a gay and LGBTQ+ traveler?
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10. DES PREUVES D’AMOUR – Briefe für die Mutterschaft | Frankreich
(2025) – 96 Min – Regie: Alice Douard
Céline und Nadia erwarten ihr erstes Kind. Doch damit Céline rechtlich als Mutter anerkannt wird, muss sie 15 Unterstützungsbriefe sammeln. „Des Preuves d’Amour“ erzählt aus der Perspektive der nicht-schwangeren Partnerin und beleuchtet die bürokratischen Hürden queerer Elternschaft. Ein ruhiger, emotional präziser Film über Liebe, Verantwortung und rechtliche Ungleichheit. Mehr zum Film hier >

Reisetipps für Amsterdam & die Niederlande
- Übersicht: Tipps, Info, & Artikle über die „Roze Filmdagen Amsterdam“ >
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Plane deine Reise zu den Roze Filmdagen mit den besten lesbischen Filmen 2026
Die besten lesbischen Filme 2026 bei den Roze Filmdagen in Amsterdam zeigen, wie politisch, intim und vielfältig sapphisches Kino heute ist. Zwischen Coming-of-Age, queerer Komödie, Familienporträt und gesellschaftlicher Analyse entsteht ein Panorama weiblicher Perspektiven aus aller Welt.
Unsere Auswahl versteht sich als kuratierte Topliste für die 2026 Edition der besten lesbischen Filme, besonders relevanten Produktionen. Keine vollständige Programmübersicht, sondern eine redaktionelle Einordnung der Filme, die Diskussionen auslösen und neue Perspektiven eröffnen.
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Schau dir das Programm der Roze Filmdagen 2026 an, um alle Filme und Dokumentationen zu sehen! Die Preise fangen schon bei 13 € an (weitere Ermäßigungen gibt’s auch). Karl & Daan.
Interessierst du dich für queere Outdoor-Erlebnisse, Skiwochen oder andere LGBTQ+ Reiseziele in den Bergen? Dann stöbere in unseren Reiseführern oder schreib uns direkt, um persönliche Empfehlungen zu erhalten. Du kannst uns auch auf Facebook, Threads, TikTok, YouTube, Pinterest und Instagram folgen. Wir freuen uns auf den Austausch mit dir! Karl & Daan.
Auch dieses Jahr kannst du das Amsterdam LGBTQ+ Film Festival 2026 auf zwei Arten unterstützen (Website dazu auf Niederländisch/Englisch).
Option 1: Werde Pink-Mitglied. Du kannst das Amsterdam LGBTQ+ Film Festival unterstützen, indem du Mitglied wirst; eine einjährige Mitgliedschaft kostet 60 €. Als Pink-Mitglied bekommst du jedes Jahr Rabatte für Festivals und Events, bei denen das RFD mitmacht, wie zum Beispiel die Ketelhuis Queer Screenings.
Option 2: Werde Platin-Mitglied. Willst du voll dabei sein? Dann werde Platin-Mitglied. Für 750 € bist du unser Gast bei der Eröffnung und bekommst einen persönlichen Passepartout für alle Filmvorführungen während des Festivals.


