Die besten LGBTQ+ Filme 2026 bei den Roze Filmdagen Amsterdam erweitern den Blick über einzelne Identitäten hinaus. Hier treffen transgeschlechtliche Geschichten auf non-binäre Perspektiven, queere Kulturgeschichte auf Genre-Experimente, Dokumentarfilm auf Zombie-Komödie. Das Programm der Amsterdamer Roze Filmdagen zeigt, wie breit das Spektrum queeren Erzählens inzwischen geworden ist: politisch, verspielt, unbequem und überraschend humorvoll. Unsere Top 10 bündelt das Festival zehn Produktionen, die Geschlechterrollen hinterfragen, queere Ikonen würdigen oder gesellschaftliche Narrative auf den Kopf stellen. Unsere Auswahl der besten LGBTQ+ Filme 2026 konzentriert sich auf die Filme, die für die 29. Edition der Roze Filmdagen besonders relevant erscheinen. Doch es soll keine vollständige Programmübersicht sein, sondern eher eine redaktionelle Einordnung für alle, die queeres Kino in seiner ganzen Vielfalt erleben möchten.

Top 10 der besten LGBTQ+ Filme der Roze Filmdagen 2026
Was macht einen LGBTQ+ Film 2026 aus? Sichtbarkeit. Reibung. Erinnerung. Und oft auch Widerstand. Die Auswahl der 10 besten LGBTQ+ Filme vereint historische Stoffe, dokumentarische Spurensuchen, radikale Liebesgeschichten und popkulturelle Zeitreisen in die Vergangenheit und zurück nach 2026. Auffällig ist die Bandbreite der Genres: Biopic, Tierdokumentation, Beziehungskomödie, Coming-of-Age-Drama, Kultfilm-Hommage und Horror-Satire stehen gleichberechtigt nebeneinander.
Die 29. Ausgabe der Roze Filmdagen Amsterdam findet ab dem 18. März 2026 für zwölf Tage im Het Ketelhuis im Westerpark statt. Das Festival gehört zu den etabliertesten LGBTQ+ Filmfestivals Europas und zeigt internationale Spiel- und Dokumentarfilme sowie Kurzfilmprogramme. Neben den Vorführungen stehen Gespräche mit Filmschaffenden und Sonderveranstaltungen auf dem Programm, die das Festival zu einem zentralen Treffpunkt für queeres Kino in den Niederlanden machen.
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1. DEEPER LOVE: THE STORY OF MISS PEPPERMINT | USA
(2025) – 86 Min – Regie: Oriel Pe’er
Diese Dokumentation begleitet Miss Peppermint über ein Jahrzehnt hinweg – von der New Yorker Clubszene bis zu ihrem Durchbruch bei „RuPaul’s Drag Race“ und am Broadway. Archivmaterial und persönliche Gespräche zeigen den Weg einer Schwarzen trans Performerin und Aktivistin, die Sichtbarkeit konsequent lebt. Der Film gibt Einblick in die Arbeit hinter der Bühne und in den politischen Kontext, in dem sich ihre Karriere entwickelt hat. Mehr zum Film hier >
2. WE HAVE NEVER BEEN MODERN (Úsvit) | Tschechien / Slowakei
(2023) – 117 Min – Regie: Matěj Chlupáček
1937 entsteht in der Tschechoslowakei eine neue Industriestadt. Helena, die schwangere Frau des Fabrikdirektors, glaubt an Fortschritt und Modernität. Als ein intersexuelles Neugeborenes tot aufgefunden wird, gerät dieses Bild ins Wanken. Während Helena versucht, die Hintergründe zu klären, stößt sie auf gesellschaftliche Vorurteile und politische Radikalisierung. Ein visuell starkes Drama über Geschlecht, Macht und Angst vor Abweichung. Mehr zum Film hier >
3. SECOND NATURE: GENDER & SEXUALITY IN THE ANIMAL WORLD | Costa Rica / Niederlande / USA
(2025) – 81 Min – Regie: Drew Denny
Erzählt von Elliot Page, widmet sich diese Dokumentation der Vielfalt von Geschlecht und Sexualität im Tierreich. Wissenschaftler:innen berichten von Forschungsergebnissen, die zeigen, dass gleichgeschlechtliches Verhalten und Geschlechtervielfalt in der Natur weit verbreitet sind. Interviews, Animationen und Naturaufnahmen verbinden sich zu einem informativen und klar positionierten Film. Mehr zum Film hier >
4. OUTERLANDS | USA
(2025) – 100 Min – Regie: Elena Oxman
Cass, non-binär und in San Francisco lebend, hält sich mit mehreren Jobs über Wasser. Nach einer kurzen Affäre passt Cass auf die Tochter der Partnerin auf – zunächst nur vorübergehend. Als die Mutter nicht zurückkehrt, entsteht eine unerwartete Nähe zwischen Cass und dem Kind. „Outerlands“ verknüpft Fragen von Verantwortung, Identität und persönlicher Vergangenheit in einem ruhigen, konzentrierten Drama. Mehr zum Film hier >
5. THE INNOCENTS (Los Inocentes) | Peru / Mexiko
(2025) – 90 Min – Regie: Germán Tejada
Cara de Ángel bewegt sich in einem Umfeld, in dem Männlichkeit permanent unter Beweis gestellt werden muss. Zwischen Punkmusik, Rivalität und sexueller Anziehung gerät er in Konflikt mit den Erwartungen seines Umfelds. Der Film zeichnet ein intensives Bild von Jugend, Begehren und sozialem Druck im urbanen Raum. Mehr zum Film hier >
6. STRANGE JOURNEY: THE STORY OF ROCKY HORROR | USA
(2025) – 89 Min – Regie: Linus O’Brien
Diese Dokumentation zeichnet den Weg der „Rocky Horror Show“ vom Theaterprojekt in London bis zum globalen Kultfilm nach. Mit Beteiligten wie Richard O’Brien beleuchtet der Film die kulturelle Wirkung und den Einfluss auf die queere Popkultur. Archivmaterial und Zeitzeugenberichte geben Einblick in die Entstehung und Rezeption. Mehr zum Film hier >
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7. IT’S DOROTHY! | USA
(2025) – 100 Min – Regie: Jeffrey McHale
Die Figur Dorothy Gale aus „Der Zauberer von Oz“ wird seit über einem Jahrhundert wiederholt neu interpretiert. Diese Dokumentation untersucht ihre Entwicklung zur kulturellen Ikone sowie ihren Stellenwert innerhalb der queeren Communitys. Schauspielerinnen und Kulturschaffende ordnen die Figur historisch wie persönlich ein. Mehr zum Film hier >
8. SAUNA | Dänemark
(2025) – 105 Min – Regie: Mathias Broe
Johan lebt ein intensives Nachtleben in Kopenhagen, bis er William begegnet, einem Transmann. Die Beziehung der beiden stellt gängige Vorstellungen von Partnerschaft und Geschlecht infrage. „Sauna“ konzentriert sich auf Nähe, Unsicherheit und die Dynamik einer Beziehung, die sich gegen gesellschaftliche Erwartungen wehren muss. Mehr zum Film hier >
9. FOLLIES (Folichonneries) | Kanada
(2025) – 102 Min – Regie: Eric K. Boulianne
François und Julie sind seit vielen Jahren ein Paar, doch Intimität ist zur Routine geworden. Die Öffnung der Beziehung soll neue Impulse bringen. Der Film verbindet Komik mit präziser Beobachtung und untersucht, wie sich Begehren und Selbstbild in langjährigen Partnerschaften verändern. Mehr zum Film hier >

Gay Travel Index 2026
The Berlin-based Spartacus informs LGBTQ+ and queer travelers about how gay-friendly a holiday destination is, based on several ranking criteria.
Which country ranks first? Where is it safe to travel to as a gay and LGBTQ+ traveler?
You can use the GTI to prepare for your gaycation and to guide your choice of holiday destination.
10. QUEENS OF THE DEAD | USA
(2025) – 99 Min – Regie: Tina Romero
Während einer Drag-Show in Brooklyn bricht eine Zombie-Epidemie aus. Drag Queens und Club Kids müssen zusammenarbeiten, um sich gegen die Untoten zu behaupten. Der Film kombiniert Horrorelemente mit queerer Popästhetik und Community-Humor. Mehr zum Film hier >

Reisetipps für Amsterdam & die Niederlande
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Plane deine queere Reise zu den Roze Filmdagen mit unseren Top 10 der besten LGBTQ+ Filme 2026
Die besten LGBTQ+ Filme 2026 bei den Roze Filmdagen zeigen, dass queeres Kino längst nicht mehr in klaren Kategorien funktioniert. Dokumentarische Geschichtsschreibung, queere Tierforschung, trans Liebesgeschichten, Beziehungsstudien oder ein Genre-Hybrid aus Horror und Drag: All das existiert nebeneinander.
Unsere Auswahl an LGBTQ+ Filmen für die 29. RFD-Edition versteht sich als Einladung, diese Bandbreite selbst zu erleben. Nicht jede Produktion wird in den regulären Kinobetrieb gelangen. Gerade deshalb lohnt sich der Blick auf das Festivalprogramm.
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Die Roze Filmdagen Amsterdam bleiben ein Ort, an dem queere Perspektiven sichtbar werden: radikal, leise, politisch oder verspielt, aber immer eigenständig. Schau dir das Programm der Roze Filmdagen 2026 an, um alle Filme und Dokumentationen zu sehen! Die Preise fangen schon bei 13 € an (weitere Ermäßigungen gibt’s auch).
Interessierst du dich für queere Outdoor-Erlebnisse, Skiwochen oder andere LGBTQ+ Reiseziele in den Bergen? Dann stöbere in unseren Reiseführern oder schreib uns direkt, um persönliche Empfehlungen zu erhalten. Du kannst uns auch auf Facebook, Threads, TikTok, YouTube, Pinterest und Instagram folgen. Wir freuen uns auf den Austausch mit dir! Karl & Daan.
Auch dieses Jahr kannst du das Amsterdam LGBTQ+ Film Festival 2026 auf zwei Arten unterstützen (Website dazu auf Niederländisch/Englisch).
Option 1: Werde Pink-Mitglied. Du kannst das Amsterdam LGBTQ+ Film Festival unterstützen, indem du Mitglied wirst; eine einjährige Mitgliedschaft kostet 60 €. Als Pink-Mitglied bekommst du jedes Jahr Rabatte für Festivals und Events, bei denen das RFD mitmacht, wie zum Beispiel die Ketelhuis Queer Screenings.
Option 2: Werde Platin-Mitglied. Willst du voll dabei sein? Dann werde Platin-Mitglied. Für 750 € bist du unser Gast bei der Eröffnung und bekommst einen persönlichen Passepartout für alle Filmvorführungen während des Festivals.



